Die Droidcon Konferenz steht ganz im Zeichen von Android. Vom 26. bis 27. Mai 2010 treffen sich Entwickler, Hersteller und Fachleute aus der Telekommunikations- und IT-Branche in Berlin.
Geboten werden Keynotes und Vorträge für Unternehmen und Dienstleister zum technischen Stand von Android. Abgerundet wird das Ganze von Workshops und Live Demonstrationen. Es wird also fleißig gefachsimpelt über die aktuellen und zukünftigen Einsatzmöglichkeiten von Android.
Im Vorverkauf kosten Tickets 99 Euro, dieser läuft bis 26. März (ist aber auf 150 Tickets beschränkt). Danach liegen die Kosten für eine Teilnahme bei 129 Euro inkl. Mehrwertsteuer.
Weitere Informationen und Tickets gibt es auf der Droidcon Webseite.
Bis 02. April 2010 werden Vorschläge für Präsentationen auf der Konferenz angenommen. Wer Lust hat sich zu beteiligen, hat also jetzt die Gelegenheit sich zu bewerben.
Jeder kennt dieses Problem: Man ist an einem unbekannten Ort und möchte dort Sehenswürdigkeiten, Museen, Restaurants, usw. finden. Doch in der Nähe befindet sich nicht gleich immer ein ortskundiger Stadtführer in Form einer Person, Touristen Info oder eines Stadtplans.
Wikitude behebt dieses Problem und lässt dein Android Smartphone zum mobilen Reiseführer werden.
Unter dem Stichwort Augmented Reality versteht man die Verbindung von der Realität mit computerbasierten Daten. Genau auf dieser Funktion basiert Wikitude. So wird zunächst der eigene Standort per GPS ermittelt. Das Programm liefert anschließend die passenden Informationen zur Umgebung. Eine interessante Funktion ist die Kamera-Ansicht, hiermit werden z. B. die Sehenswürdigkeiten der Stadt angezeigt. Wird mit Hilfe von Wikitude eine Sehenswürdigkeit per Kamera fokussiert, werden automatisch die passenden Daten zu diesem Gebäude abgerufen, wie Name, Geschichte, Hintergrundinfos usw. Richtet man die Kamera auf ein Gebirge, zeigt Wikitude im Bildschirm die Informationen zu den einzelnen Bergen an.
Das Demo Video veranschaulicht den Ablauf:
Zunächst landet man als Nutzer des Programms in der Übersicht. Hier wird direkt angezeigt wie viele POIs, also Points of Interest, am Standort gefunden wurden. Des Weiteren können die sogenannten Worlds ausgewählt werden. Darunter versteht man die Datenquellen, die Geo Informationen liefern. Darunter gehören z. B. Qype, Flickr, Google Local, Bordatlas, Twitter, Wikipedia,… und viele mehr. Eine Übersicht aller Worlds gibt es direkt bei Mobilizy.
Je nach dem lassen sich also die Datenquellen filtern, in dem die Worlds aus- oder abgewählt werden. Per Button “In Kamera anzeigen” werden die Informationen, wie oben im Video kurz gezeigt, in der Kamera-Ansicht dargestellt.
Zeigt die POIs in der Kamera-Ansicht. Wie bereits oben beschrieben und im Video veranschaulicht.
In der Suchfunktion lässt sich gezielt nach Informationen in der Umgebung suchen. So führt die Eingabe “Restaurant” direkt zu Restaurants in der Nähe. Die Resultate können dann bequem unter dem Menüpunkt Liste angesehen werden, sortiert nach Entfernung. Klickt man ein Ergebnis an, gibt es wiederum weitere Optionen. So kann z. B. die Adresse eines Lokals an Google Maps übergeben werden, welches direkt eine Wegbeschreibung zur Navigation an den Zielort ausspuckt, samt Kartenansicht.
Unter Favoriten können einzelne Worlds, also Datendienste wie Google Local Search, Wikipedia, usw., als Favoriten markiert werden. Mit einem Klick auf die World können deren Points of Interest in der Umgebung schnell abgerufen werden.
Stellt eine Ansicht in Google Maps zur Verfügung, in der alle gefundenen Punkte dargestellt werden. Gut für die Orientierung im Straßendschungel.
Stellt die gefundenen POIs in einer Listenform da, sortiert nach Entfernung vom Standort.
Ein Verlauf der zuletzt genutzten Worlds.
Dort gibt es Möglichkeiten zur Konfiguration des Programms. So lässt sich etwa die maximale Anzahl an angezeigten POIs einstellen, Worlds ignorieren oder die Längeneinheit anpassen.
Wikitude gehört wohl zu den Applikationen die man auf einem Android Gerät installiert haben muss. Falls ihr viel unterwegs seid, werdet ihr Wikitude definitiv zu schätzen wissen. Es erleichtert die Orientierung auf fremdem Terrain doch sehr. Man findet alle möglichen Dinge recht flott auch ohne Ortskenntnis.
Ein Lob an die österreichischen Entwickler dieser Software. Dass diese Applikation auch noch kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, ist natürlich noch ein weiterer Pluspunkt!
Zum Schluss hier noch der Link zu Wikitude im Android Market als QR-Code.
Probiert es mal aus. Wikitude ist wirklich ein starkes Tool für Android Handys.
Viel Spaß damit!
Die Analysten von Distimo untersuchten die verfügbaren App Stores der jeweiligen Mobiltelefon-Betriebssysteme.
Dabei wurde erfreulicherweise festgestellt, dass Android den höchsten prozentualen Anteil an kostenfreien Apps bietet. 57 % der im Market vertriebenen Apps sind dort kostenlos. Gefolgt von Palm mit 32 %, auf den weiteren Plätzen Apple, BlackBerry, Windows und Ovi von Nokia.
Wirft man einen Blick auf die durchschnittlichen Preise der kostenpflichtigen Programme, schneidet BlackBerry hier am teuersten ab. Mit 8,26 US Dollar werden die Kunden im BlackBerry App Store im Schnitt zur Kasse gebeten, dahinter folgt Windows mit 6,99 US Dollar. Die weiteren Betriebssysteme liegen etwa auf gleichem Niveau, nur Palm kann sich nochmals als besonders günstig hervorheben. Dort wandern im Durchschnitt nur 2,53 US Dollar über die virtuelle Ladentheke.
In puncto Größe ist Apple weiterhin mit über 150.000 Apps klar vorne. Googles Android holt sich nach Apple aber auch ganz klar Platz 2 mit fast 20.000 Apps. Der Rest des Feldes liegt doch schon deutlich zurück. Windows hat mit ca. 700 Anwendungen nur einen Bruchteil an Programmen zu bieten, über die die Platzhirsche im Ranking verfügen.
Monatlich kommen im Apple Store ca. 14.000 neue Apps hinzu, dieser wächst somit prozentual um ca. 9 %. Prozentual stärker wächst bereits aber der Android Market, dort beträgt der Zuwachs 15 % bzw. 3.000 Apps monatlich.
Da die neue Version von Windows Mobile auch erst frühestens gegen Ende diesen Jahres mit geeigneter Hardware auf den Markt kommt, dürften Apple und Google mit ihren App Stores also weiterhin ihre Marktdominanz ausbauen.
Dabei ist hier zu erwähnen, dass wiederum vor allem die Zensur des Apple App Stores Google in die Hände spielt. Die immer lauter werdenden Beschwerden von Entwicklern über entfernte Apps im Apple Store, ohne oftmals direkt nachvollziehbare Gründe, spült Android immer mehr Entwickler zu. Diese setzen verstärkt auf das offene Betriebssystem von Google und Co.
Eine weitere Auffälligkeit die von Distimo recherchiert wurde, ist der regionale Preisunterschied für Android Apps. So verlangen Entwickler in Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und den Niederlanden im Schnitt rund 4,42 US Dollar pro kostenpflichtigen App. Im Vergleich dazu Entwickler in Japan nur 2,28 US Dollar, in den USA 2,96 US Dollar und in Großbritannien 3,31 US Dollar. Die regionalen Unterschiede sind hierbei sicherlich auch ein Stück weit mit dem zuletzt doch eher starken Euro zu erklären.
Für fast alle erdenklichen Themen gibt es Foren. So gibt es natürlich auch für Android die ein oder andere interessante und aktive Community. Hier erhaltet ihr Hilfe, bzw. könnt gerne eure Erfahrungen an andere Android Nutzer weitergeben.
Hier eine Auflistung der Gemeinschaften, die sich im deutschsprachigen Web zum Thema Android etabliert haben:
Neben den oben genannten, findet ihr bei einer Recherche sicher noch weitere Foren zu Android. Oftmals sind diese aber nicht mehr aktuell bzw. quasi tot. Gerade bei Foren ist eine regelmäßige Anzahl an Beiträgen pro Tag von möglichst unterschiedlichen Nutzern notwendig, um attraktiv zu bleiben.
Vielleicht habt ihr einen weiteren guten Tipp für Android Foren. Bitte diese in den Kommentaren posten, dann kann die Liste entsprechend ergänzt werden.
Schon länger wurden Prototypen des “Adam” auf Messen gezeigt. Doch nun scheinen die Pläne immer konkreter zu werden. Mit Android Betriebssystem an Bord will die indische Firma Notion dem iPad Marktanteile abjagen.
Herzstück des Tablets wird ein Arm Cortex A9 Dual Core Prozessor mit 1 GHz sein. Die Grafik wird von nVidia mit dem Chipsatz Tegra 2 geliefert. 10,1 Zoll misst das Pixel Qi Touchscreen Display. Ein solches Display lässt sich auch als E-Book Reader verwenden. Ohne Hintergrundbeleuchtung kann in einen Schwarz-Weiß-Modus geschalten werden, dies sorgt für erheblich längere Akkulaufzeiten. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung ist somit eine bessere Leserlichkeit gewährleistet. Das Display bietet mit 1024 x 600 Pixeln eine Full HD Ausstattung. Im Normalbetrieb, bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung, hält das Tablet 16 Stunden durch. Wenn die Displaybeleuchtung ausgeschaltet ist, sollen sogar bis zu 160 Stunden ohne Nachladen von Strom möglich sein.
Eine weitere nette Idee, ist die um 180 Grad schwenkbare Kamera des Tablets. Sie verfügt über eine Auflösung von 3,2 Megapixeln.
3G Netze werden zum Datenaustausch genauso unterstützt wie WiFi und Bluetooth. Flash und Multi-Touch Funktionalität wird es ebenfalls geben.
Ein Demovideo könnt ihr direkt hier betrachten:
Der Marktstart für das Tablet fällt wohl noch in der ersten Jahreshälfte 2010. Einstiegspreise liegen laut Hersteller bei gerade mal 327 US Dollar, die Topausstattung soll bei 800 US Dollar liegen.
ZTE ist ein chinesischer Hersteller mit Sitz in Shenzhen und hat sich vor allem auf die Produktion von günstigen Handys spezialisiert. So stellen sie z. B. für Vodafone die Einsteiger-Handys Vodafone 125 oder 225 her. Seit Januar ist diese Firma auch Mitglied in der Open Handset Alliance. Pünktlich zum Mobile World Congress wurde nun das erste Android Smartphone vorgestellt. Es trägt den Namen “Smooth” und soll bereits für umgerechnet ca. 100 Euro zu haben sein.
Das Design erinnert stark an das Palm Pre oder an das neue Android Handy von Alcatel, dem OT 980.
An den Preis angepasst ist dem entsprechend auch die Ausstattung des ZTE Smooth. Der Touchscreen misst 2,8 Zoll und bietet eine Auflösung von 240 x 320 Pixel. Unter dem Display befindet sich eine aufschiebbare 4-zeilige Tastatur. Ausgeliefert wird das Handy mit der nicht mehr aktuellen Android Version 1.6.
Für die Kommunikation mit der Außenwelt bietet das Smartphone GSM, GPRS, EDGE, UMTS, WLAN und Bluetooth 2.0.
Musik kann per FM Radio Empfänger gehört werden. Navigiert wird per GPS.
Vermutlich ab August wird es auf ausgewählten Märkten veröffentlicht. Ob allerdings auch deutsche Kunden den Einstieg für 100 Euro in die Smartphone Welt finden dürfen, ist noch unklar. Es wurde kein Termin für eine Veröffentlichung in Deutschland bekannt gegeben.
In dieser Woche stelle ich euch eine neue Applikation von Google vor. Sie heißt Google Shopper.
Ihr könnt damit Produkte oder Barcodes fotografieren und Google versucht anschließend das Produkt in Online Shops zu finden. Ebenfalls könnt ihr einen Produktnamen aussprechen und per Spracherkennung wird das gesuchte Produkt in die Suche übernommen. Aktuell funktioniert die Spracherkennung auf dem Nexus One nur in Englisch und Mandarin. Die deutsche Spracherkennung wurde bereits auf dem Mobile World Congress vorgeführt und sollte in der deutschen Nexus One Version also auch klappen. Des Weiteren ist es möglich die Historie der Suchanfragen zu speichern und Favoriten zu markieren. Falls euch ein Produkt so gut gefällt, dass ihr es weitersagen wollt, könnt ihr dies über GMail, Twitter, Facebook oder Instant Messaging Diensten tun.
Google Shopper steht für alle Android Smartphones zum Download bereit.
Im Video wird die neue Applikation ganz gut erläutert.
Was viele an Smartphones, im Vergleich zu einem Desktop PC oder Notebook, noch vermisst haben ist sicherlich Flash. Auf dem Mobile World Congress stellte Google nun erstmals offiziell ein Demo dieser Flash Integrierung bei Android vor. In dem Video ist zu sehen wie Flash auf einem Nexus One läuft. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Apple gab’s auch noch. Im Video wird die Webseite der New York Times geöffnet, inkl. Flash Inhalt. Genau das gleiche tat auch Steve Jobs bei der Präsentation des Apple iPad, aber eben ohne Flash. Flash wird ja bekanntlich nicht auf dem iPad oder iPhone laufen.
Der kleine Hersteller Lumigon aus Dänemark stellte auf dem Mobile World Congress seine neuen Modelle vor. S1 und T1 heißen diese und basieren beide auf dem Android Betriebssystem.
“Be different” – so lautet das Motto von Lumigon. Anders sein, das soll wohl auch die Kundschaft von Lumigon, die keinen Wert auf große Namen des Massenmarktes legen wird. Der Fokus liegt auf Design und verarbeitete Materialien. Mit einer Mischung aus Stahl und Aluminium beeindruckt der junge Hersteller. Noch in diesem Frühling sollen die Geräte auf den Markt kommen.
Werfen wir einen Blick auf die Spezifikation, so wie sie bisher bekannt ist. Ausgeliefert wird das S1 bzw. T1 mit Android Version 2.1 – also der aktuellen Version. Lumigon implementiert eine eigens entwickelte Nutzeroberfläche, um (laut Hersteller) eine noch benutzerfreundlichere Oberfläche zu garantieren. Eine HDMI Schnittstelle zum Abspielen von HD Videos mit einer maximalen Auflösung von 720p ist verbaut, genauso wie ein 1 GHz Prozessor und ein kapazitiver Touchscreen unter kratzfestem Glas. Zudem verfügen beide Modelle über einen FM Transmitter und einen GPS Empfänger. Fotos werden mit einer 5 Megapixel Kamera aufgenommen. Daten tauschen die Smartphones per USB, HSPA und WLAN aus. Kopfhörer können mittels einer 3,5 mm Klinkenbuchse angeschlossen werden.
Ein weiteres Highlight, ist die Möglichkeit die Smartphones als Fernbedienung für Fernseher, DVD Player oder ähnliches einsetzen zu können. Bereits andere Hersteller wie Motorola, haben dieses Feature auch für deren künftige Modelle angekündigt.
Beide Modelle unterscheiden sich nur in Bezug auf die Tastatur. Das S1 bietet als Slider unter dem Display eine T9 Tastatur.
Zu Preisen ist bislang noch nichts bekannt. Verfügbar soll das T1 am Anfang des zweiten Quartals 2010 sein, das S1 Modell am Ende des zweiten Quartals 2010.
Ach ja und noch etwas. Im Lauf des Jahres soll das E1 auch noch auf den Markt kommen. Der Gründer von Lumigon jedenfalls schwärmt schon jetzt davon, obwohl noch keine Prototypen veröffentlicht wurden. Zitat:
E1 is the most beautiful phone I have ever seen during my entire 10 year career in mobile business
Lumigon hat seinen Sitz in Kopenhagen, Dänemark. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung befindet sich in London und produziert werden die Handys in Hong Kong.
Ein neuer günstiger Chipsatz von Infineon soll dafür sorgen, dass Smartphones höheren Absatz finden.
Infineon ist unter anderem der Lieferant für die iPhone Chipsätze und möchte weiterhin im Smartphone Markt vorne mitspielen. Die Konzentration liegt dabei allerdings gleichwertig auf Billigmobiltelefone und Smartphones.
Für Android soll nun ein preiswerter Chipsatz erscheinen, der Preise von internetfähigen Mobiltelefonen in diesem Segment auf bis zu 150 Dollar senkt. Aktuell liegen die günstigsten Android Handys bei ca. 300 Dollar.
Die Chip Lösungen sollen somit auch für Schwellenländer interessant sein. Hier ist schließlich der Preis entscheidend. Gerade aber dort gehen die Menschen häufig per Mobilfunk online. Ein Markt mit überdurchschnittlichen Wachstumschancen also.
Eine Kooperation mit dem britischen Mobilfunkprovider Vodafone ist ebenfalls unter Dach und Fach.
Infineon konnte ein Umsatzplus von 22 % im Smartphone Segment im letzten Jahr verzeichnen, obwohl der Mobiltelefonmarkt eingebrochen ist. Aufgrund der höheren Margen als im Billigmobiltelefon Bereich, wird sich der Hersteller auch im High-End Bereich weiter etablieren wollen. Für 2010 erwartet Infineon ein Umsatzwachstum im Mobilfunksektor von 10 %, der Marktanteil liegt dort aktuell bei 15 %.
Zudem sieht Infineon LTE-fähige Geräte für den Massenmarkt erst 2012 bis 2014. Aktuell liegt der Fokus auf HSPA Technik.
Ab Mai soll das LG GT540 für ca. 250 – 300 Euro ohne Vertrag zu haben sein. Recht günstig also, es hat dafür aber wohl keine High-End Ausstattung.
Das “Swift” getaufte Modell hat einen 3 Zoll großen kapazitiven Touchscreen. Es bringt in den weiteren Ausstattungsmerkmalen HSPA, WLAN, Bluetooth, DLNA Streaming Funktion und Bewegungssteuerung mit. Eine 3,5 mm Klinkenbuchse versorgt Kopfhörer mit Musik, die Kamera verfügt wohl nur über 3 Megapixel. Der Speicher des Telefons soll per Micro SD Speicherkarte auf bis zu 32 GB erweiterbar sein. Eingebaute Features wie Facebook, Twitter und YouTube Anbindung richten das Smartphone ab Werk auf Social Networking aus. Damit und mit dem Design des LG GT540 soll vor allem jüngere und weibliche Kundschaft angesprochen werden.

Vorerst wird es mit Android Version 1.6 ausgeliefert. Ein Update auf Version 2.1 ist laut LG aber sicher möglich.
Vermutlich bereits morgen auf dem Mobile World Congress, wird der US-amerikanische Computerhersteller Hewlett Packard das Modell HP Compaq Airlife 100 vorstellen. Dabei setzt man auf das quelloffene Betriebssystem Android, welches auf Linux basiert, sowie einen Snapdragon Prozessor von Qualcomm für besonders lange Akkulaufzeit. Der Snapdragon Prozessor ist vielen ja bereits ein Begriff, er ist in einigen kommenden Smartphones verbaut wie z. B. dem Google Nexus One.
Das 10,1 Zoll große Display ist ein Touchscreen und kann somit per Finger gesteuert werden. Eine 16 GB Solid State Drive Festplatte speichert notwendige Daten auf dem PC. Hier wird sicher der Ansatz des Cloud Computing verfolgt, indem möglichst viele Daten nicht lokal auf dem Rechner gespeichert werden sollen, sondern im Internet auf Servern. Allerdings kann der lokale Speicher jederzeit auf Wunsch per SD-Slot beliebig erweitert werden. Um möglichst immer und überall online gehen zu können, ist ein UMTS Modul direkt im Netbook eingebaut. Auch WLAN und GPS soll das Airlife 100 beherrschen.
Angegeben wird eine Akkulaufzeit von 12 Stunden bei normaler Nutzung. Im Stand-by Betrieb soll das Netbook bis zu 10 Tage verharren können.
Verkauft wird das HP Compaq Airlife 100 in Deutschland wohl über O2 mit einem entsprechenden Datentarif für die mobile Nutzung.
Weitere Eckdaten sind im Lauf dieser Woche zu erwarten.
QR steht für quick response, also schnelle Antwort. Genau diese bekommt man auch, wenn man QR-Codes nutzt um Apps herunterzuladen. Solch ein QR-Code kann vielfältige Informationen enthalten, wie z. B. Kontaktdaten, E-Mail Adressen, Termindaten oder eben auch URL Daten. Er funktioniert im Prinzip genauso wie ein Barcode, den ihr z. B. von Büchern kennt.
Wieso verwendet man QR Codes bei Android Apps?
Genau diese Funktion machen sich Downloadseiten für Apps zu nutze. Hinter dem Code befindet sich also der genau passende Link auf das App. Somit fällt es jedem leichter ein App direkt ohne große Umwege herunterladen zu können. Gerade bei Android ist der App Markt manchmal etwas unübersichtlich und man findet nicht gleich alles auf den ersten Blick. Zudem entfällt ein mühsames abtippen des Links.
Hinter folgendem QR-Code verbirgt sich zum Beispiel die URL http://webandroid.de
Wie kann ich einen QR oder Barcode lesen?
Hierfür wiederum gibt es ebenfalls ein eigenes App. Empfehlenswert wäre z.B. das App Barcode Scanner von ZXing. Sucht also im Android Market nach Barcode Scanner und installiert diesen auf eurem Smartphone.
Wenn ihr das Programm geöffnet habt, seht ihr einen roten Strick auf eurem Display. Bewegt nun eure Kamera in Richtung des QR-Codes. Gelegentlich wird der Code an einem PC Bildschirm nicht auf Anhieb erkannt. Falls dies geschieht, einfach mit der Kamera ein Stück zurück gehen und erneut langsam in Richtung des Monitors bewegen. Sobald der Code fokussiert wurde sollte es klappen.
Eine Meldung über eine gefundene URL sollte erscheinen, wenn der Code erkannt wurde. Klickt im Anschluss auf die gewünschte Aktion, so könnt ihr unter anderem die URL im Browser öffnen. Falls ihr das auswählt, war’s das auch schon. Die gesuchte App erscheint auf dem Bildschirm.
Für alle die selbst mal einen QR Code erstellen möchten, gibt es auf der Seite von ZXing einen Generator dafür.
Twidroid ist eine Applikation für den Microblogging Dienst Twitter. Alle bekannten Funktionen von Twitter sind im App enthalten. So könnt ihr unterwegs neue Statusmeldungen posten, neue Fotos und Videos hochladen sowie eure Geo Informationen veröffentlichen. Bei neuen Nachrichten wird man benachrichtigt, es unterstützt Retweets und Direkt-Nachrichten sowie auch Listen. Probiert es einfach mal aus. Twidroid gehört definitiv zu den besten kostenlosen Twitter Applikationen für Android! Es unterstützt mehrere Sprache, unter anderem eben auch Deutsch.

Wer noch mehr Funktionen haben möchte, bekommt diese in der Pro Version. Twidroid Pro ist allerdings kostenpflichtig und kostet 3,39 Euro. Sie bietet z. B. die Verwaltung von mehreren Twitter Konten, einen eingebauten URL Abkürzer unter Verwendung von bit.ly, einen Offline Postausgang sowie auch Themes.
Einen bzw. zwei Haken hat die Sache aber, es kommt nur für Android Version 2.1.
Diese Android Version ist wiederum aktuell nur auf dem Google Nexus One und dem Motorola Droid verfügbar. Das Droid heißt bei uns ja Milestone und die europäischen Nutzer bekommen demnächst auch ein Update auf Android 2.1.
Sobald weitere Handy Modelle ein Update auf Version 2.1 erhalten haben, können diese dann ebenfalls Flash nutzen. Der zweite Haken ist das vorgegebene Zeitfenster für die Veröffentlichung von Flash für Android. Es soll binnen der ersten Jahreshälfte erscheinen. So ist es wahrscheinlich, dass die Flash Software für Android noch bis zum Frühsommer auf sich warten lässt. Außer Android erhält auch WebOS und Windows Mobile die Flash Software. Für das iPhone hingegen wird es in absehbarer Zeit keine Flash Implementierung geben. Hierfür schieben sich beide Hersteller Apple und Adobe ja gegenseitig die Schuld in die Schuhe.
Laut einem Bericht der renommierten US Wirtschaftszeitung “Wall Street Journal”, steht Motorola vor einer Zerschlagung. Das Management hat einen Rettungsplan ausgearbeitet, der unter anderem vorsieht, dass die Handy Sparte ausgelagert werden soll. Nach Umsetzung des Plans wird nur noch ein kleiner Teil des ursprünglichen Riesen-Konzerns übrig bleiben.
Lediglich das Geschäft mit Barcode Scannern und Rundfunk Equipment soll demnach bei Motorola von Bestand sein. Dadurch würde der Umsatz von zuletzt 22 Milliarden Dollar auf nur noch 7 Milliarden schrumpfen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Durch einen harten Sparkurs wurden bereits Tausende Jobs geopfert.
Vor kurzem fielen die Nachrichten wieder etwas besser aus, in der Handy Sparte liefen die Geschäfte mit dem Milestone recht gut. Ein kleiner Lichtblick für Motorola.
Gerade für die Android Szene wurde die amerikanische Firma zu einem wichtigen Hardware-Lieferanten. Das Milestone und das vor der Veröffentlichung stehende Devour sind mit Android Betriebssystem ausgestattet. Ganz von der Bildfläche wird der Handy-Hersteller aber selbst nach einer möglichen Auslagerung wohl nicht verschwinden. Evtl. finden sich Investoren für die bekannteste Sparte des Konzerns.
Für alle Leser, die keine Scheu vor der englischen Sprache haben, hier eine Auflistung von 10 Top Blogs zum Thema Android. Die Reihenfolge stellt keine Wertung da!
Welche Blogs landen in eurer Top 10? Fehlt ein wichtiger und lesenswerter Blog in oben genannter Auflistung?
Der federführende Entwickler von Android bietet ja bereits heute seine Sprachtools zum Übersetzen von Texten und sogar ganzen Webseiten an. Aktuell können somit 52 Sprachen übersetzt werden. Zuletzt wurde das Haitianische Kreol hinzugefügt. In einer frühen Entwicklerversion des Browsers Chrome Version 5 ist bereits eine Funktion integriert, um Webseiten automatisch zu übersetzen. Immer dann wenn man eine Webseite ansurft, die nicht in der eigenen Mutter- bzw. Systemsprache geschrieben ist, bietet ein kleiner Hinweis im Browser eine Übersetzung der Seite an.
Solch eine Funktion könnte in Chrome 5 also schon bald Realität werden. Aber das Fernziel ist ein ganz anderes und nochmals wesentlich anspruchsvoller. Vor Jahren konnte man sich nicht mal vorstellen, dass Webseiten per Mausklick einfach so übersetzt werden (die Qualität muss sicher noch gesteigert werden), doch nun plant Google den nächsten Schritt – Simultanübersetzung wie ein menschlicher Dolmetscher. So könnte es sein, dass euer Android Smartphone irgendwann in der Lage ist euren fremdsprachigen Gesprächspartner direkt zu übersetzen. Eine herausragende Vision.
Franz Och ist Leiter der Google Übersetzungs-Abteilung und äußerte sich gegenüber der Sunday Times zu diesem Thema. Er glaube das Simultanübersetzungen in ein paar Jahren möglich sind. Im Nexus One ist bereits eine Spracherkennung für die englische Sprache integriert und scheint recht zuverlässig zu funktionieren. So können z. B. E-Mails, SMS oder Befehle diktiert werden und das Smartphone setzt es dann in Text bzw. Aktionen um.
Dieses fortgeschrittene Wissen zum Thema Spracherkennung muss mit einer hoch zuverlässigen maschinellen Übersetzung kombiniert werden. Eine Verknüpfung der beiden Techniken, der Spracherkennung bzw. maschinellen Übersetzung, kann somit zum Simultanübersetzen führen.

Google's Übersetzungs-Abteilung wagt einen Blick in die Glaskugel
Schon heute trainieren sich Programme die speziellen Eigenheiten des Sprechers an. So werden die unterschiedlichen Aussprachen oder Betonungen der menschlichen Stimme mit der Zeit besser erkannt. Durch die tägliche Nutzung eines Mobiltelefons, könnte so die Dauer verkürzt und Präzision der antrainierten Spracherkennung verbessert werden.
Der Sprachwissenschaftlicher David Crystal, er wird ebenfalls im Sunday Times Artikel zitiert, ist schon etwas skeptischer als der leitende Angestellte von Google. Er sieht noch keine Möglichkeit die vielen Sprachakzente umzusetzen. Ein Hauptproblem sieht er in den vielen Dialekten.
Fest steht wohl, wenn’s einer kann dann eine Firma wie Google. Solche formulierten Visionen machten Google zu dem Unternehmen das es heute ist. Niemand konnte sich vorstellen, dass eine Firma das komplette Internet in einem Katalog abbilden kann oder ganze Länder per Google Street View abfotografiert.
Das Zukunftsziel einen Gesprächspartner anrufen zu können, ohne dass man dessen Sprache nur im Ansatz beherrscht ist sehr ambitioniert. Ist es somit irgendwann überhaupt nicht mehr notwendig eine fremde Sprache zu lernen? Wer weiß?!
Aber bitte jetzt fleißig weiter Vokabeln und Grammatik pauken. Diese Vision wird sicherlich noch einige Jahre auf ihre endgültige Umsetzung warten müssen. Außerdem macht das Erlernen einer fremden Sprache, die man unbedingt beherrschen will, doch auch Spaß.
Vermutlich basiert es bereits auf Android 2.1 und verfügt über einen 1 GHz Snapdragon Prozessor, sowie 256 MB RAM.
Der Touchscreen soll zwischen 3,5 und 3,7 Zoll groß sein, wahrscheinlich mit AMOLED Technik. Ein zweifach LED Blitz versorgt die Kamera mit Helligkeit beim Bilder knipsen. Ein optischer Mauszeiger ist am unteren Rand des Smartphones angebracht.
Zusätzliche Infos folgen im weiteren Zeitverlauf.
Quelle:
pocketnow.com
Die kürzlich veröffentlichten Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC, wird allen Smartphone Herstellern Freude bereitet haben. Die weltweit verkauften Stückzahlen erreichten neue Absatzrekorde.
Im gesamten Jahr 2009 wurden rund 174,2 Millionen Smartphones verkauft. Somit wuchs der Markt im Vergleich zu 2008 um weitere 15,1 %. Größter Gewinner im Markt ist Apple mit einem Umsatzplus von 81,9 %. Nokia verteidigt weiterhin seine Spitzenposition, muss aber Marktanteile abgeben (-1,1 %).
Hinter Nokia landet der BlackBerry Hersteller RiM (Research in Motion) vor Apple, HTC und Samsung.
| Hersteller | 2009 verkaufte Stückzahl | 2009 Marktanteil | 2008 verkaufte Stückzahl | 2008 Marktanteil | 2009/2008 Veränderung |
| Nokia | 67,7 | 38,9 % | 60,5 | 40,0 % | + 11,9 % |
| RiM | 34,5 | 19,8 % | 23,6 | 15,6 % | + 46,2 % |
| Apple | 25,1 | 14,4 % | 13,8 | 9,1 % | + 81,9 % |
| HTC | 8,1 | 4,6 % | 7,5 | 4,9 % | + 8,0 % |
| Samsung | 5,7 | 3,3 % | 5,4 | 3,6 % | + 5,6 % |
| Andere | 33,1 | 19,0 % | 40,6 | 26,8 % | - 18,5 % |
| Total | 174,2 | 100,0 % | 151,4 | 100,0 % | + 15,1 % |
Angaben in Millionen Stück.
Im vierten Quartal wurden insgesamt 54,5 Millionen Geräte abgesetzt. Motorola reiht sich wieder mal seit längerem unter den Top 5 ein. Apple und HTC verlieren im Vergleich zum dritten Quartal 2009 an Marktanteil (- 1,1 % bzw. – 1,2 %).
| Hersteller | Quartal 4 2009 verkaufte Stückzahl | Quartal 4 2009 Marktanteil | Quartal 4 2008 verkaufte Stückzahl | Quartal 4 2008 Marktanteil | Quartal 4 2009/2008 Veränderung |
| Nokia | 20,8 | 38,2 % | 15,1 | 38,5 % | + 37,7 % |
| RiM | 10,7 | 19,6 % | 7,6 | 19,4 % | + 40,8 % |
| Apple | 8,7 | 16,0 % | 4,4 | 11,2 % | + 97,7 % |
| Motorola | 2,5 | 4,6 % | 1,6 | 4,1 % | + 56,3 % |
| HTC | 2,4 | 4,4 % | 2,2 | 5,6 % | + 9,1 % |
| Andere | 9,4 | 17,2 % | 8,3 | 21,2 % | + 13,3 % |
| Total | 54,5 | 100,0 % | 39,2 |
100,0 % | + 39,0 % |
Angaben in Millionen Stück.
Das Jahr 2010 soll erneut ein Rekordjahr werden. Vor allem angetrieben durch die Entwicklung der verschiedenen Handy Betriebssysteme. Im Jahr 2009 debütierten Plattformen wie Android und Palm webOS.
Anpassbarkeit an die eigenen Bedürfnisse jeden Handynutzers ist ganz klar der Trend. Möglich wird dies durch ein solides Betriebssystem, gepaart mit vielen tausend verfügbaren Applikationen.
Ich glaube wir sind uns einig – auch im Jahr 2010 wird der Smartphone Markt neue Rekordhöhen erreichen. Android wird sicherlich eine gute Rolle spielen und mit den konkurrierenden Betriebssystemen mithalten, bzw. diesen weitere Marktanteile abjagen.
Quelle:
IDC