Eric Schmidt (Google CEO) war als Gastredner bei der Vorstellung des Droid X zugegen und sprach von “einer neuen Geräteklasse”. Das Smartphone sei nicht nur einfach ein neues Smartphone von Motorola. Schmidt weiter:
Das ist weder ein Spielzeug noch eine App-Engine. Es ist die leistungsstarke Form eines Betriebssystems. Wir erleben jetzt, dass die Leute zuerst an mobile Geräte und dann erst an den Desktop denken.
Motorola pusht mit Google weiter Android und bringt mit dem Droid X ein weiteres Handy der Spitzenklasse auf den Markt.

Das Droid X soll im Juli auf den US Markt kommen
854 x 480 Pixel werden auf dem 4,3 Zoll Display dargestellt. Ordentliche Werte für Anwender, die gerne Filme oder Fernsehsendungen auf ihrem Smartphone ansehen. Sicherlich gehört das Droid X mit diesen Displaymaßen nicht zu den kleinsten Smartphones. Die Frage ist, ab wann werden diese Abmessungen wieder zu unhandlich für die Hosentasche? Displaygröße allein ist kein alles entscheidendes Kaufargument. Hier hat aber wohl jeder Käufer seine eigenen Vorlieben. Webseiten, Videos und Fotos werden auf diesem großen Display sicherlich klasse aussehen.
Die Kamera kann Bilder mit bis zu 8 Megapixeln aufnehmen. Videos können in der HD Auflösung 720p gedreht werden. Ein Dual-LED Blitz erleichtert die Aufnahmen im Dunkeln und dank einer HDMI Schnittstelle kann man das aufgenommene Material direkt auf einem Fernseher wiedergeben.

Schnittstellen des Motorola Droid X - Quelle: zdnet.com
Auch beim Speicher hat Motorola nicht gegeizt. 8 GB interner Flash Speicher stehen bereit. Zudem ein RAM in der Größe von 512 MB. Wer möchte kann natürlich noch eine microSD Karte einschieben. Mitgeliefert wird schon mal eine Karte mit 16 GB Speicherkapazität. Wem das immer noch nicht reicht kann gerne auf bis zu 32 GB aufrüsten.
Der Prozessor verfügt über die in dieser Smartphone Klasse üblichen 1 GHz Taktung. Zum Einsatz kommt ein OMAP Prozessor von Texas Instruments.
Vorinstalliert sind Apps wie z. B. Swype für eine schnellere Texteingabe oder aber auch Skype. Skype wird bei Verizon wohl für einige Gesprächsarten zugelassen. Wir hatten hierüber bereits in einem älteren Artikel berichtet. Swype scheint eine ganz sinnvolle Ergänzung zu sein. Das Droid X hat nämlich keine eigene ausziehbare Tastatur.
Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören:
Das Droid X wird über den amerikanischen Provider Verizon vertrieben. Dabei unterstützt es CDMA im Bereich von 800 und 1.900 MHz. Somit kann es in Europa in dieser Ausführung nicht verwendet werden. Ob bzw. wann eine UMTS Version auf den Markt kommt ist noch offen.
Auf dem Gerät wird Android in der Version 2.1 installiert sein. Ein Update auf 2.2 ist natürlich in Planung. Dementsprechend wird das Droid X dann auch Adobe Flash unterstützen.
Ob es wirklich als eine “neue Geräteklasse” bezeichnet werden kann bleibt fraglich. Es bietet sicherlich in allen Belangen Top Werte für ein heutiges Smartphone. Aber absolute Quantensprünge werden auch nicht vollzogen. Wenn ich aus meiner Quelle zitieren darf:
Es ist das dünnste, schnellste und auffälligste Android Smartphone das ich je benutzt habe. Käufer werden nicht enttäuscht sein. Aber es gibt noch immer Raum für Detailverbesserungen.