Google zahlt kein Geld für vorinstallierte Android Apps

Sebastian | Montag, 29. März 2010 |

Kein Geld für Mobilfunkprovider oder Gerätehersteller

In der letzten Woche kamen Gerüchte auf, dass Android auch deshalb so stark von Geräteherstellern unterstützt wird, da Google Geld für vorinstallierte Applikationen zahle. Werbeeinnahmen über Googles Applikationen würden angeblich mit den Partnern geteilt werden.

Google stellt nun klar, dass nur Geld aus Werbeeinnahmen für Suchergebnisse fließt, die über die hauseigene Suchmaschine eingenommen werden. Diese Verträge mit allen möglichen Geräteherstellern und Mobilfunkbetreibern sind bereits länger bekannt und keine Überraschung. Google zahlt so z. B. auch Millionen an Apple, da dort Google als Standardsuchmaschine für iPhone und Co. fungiert.

Einnahmen, die sich aus Googles Applikationen für Android ergeben, werden hingegen nicht mit weiteren Partnern geteilt. Diese Gerüchte wurden dementiert. In der Tat rüsten viele Hardwarehersteller ihre Smartphones mit einigen Apps von Google aus. So sind Google Maps, GMail, YouTube, Google Buzz oder auch Google Shopper auf dem einen oder anderen Gerät bei Auslieferung bereits installiert.

Was wäre wenn Google in Zukunft diese Einnahmequelle verstärkt mit der Hardware Industrie oder Mobilfunkbetreibern teilt? Würde Android sich noch stärker durchsetzen? Gute Frage, denn aktuell nimmt Google wohl nur einen kleinen Bruchteil des Umsatzes über Apps ein. Werbeeinnahmen über GMail oder YouTube laufen eher schleppend.

Google verfolgt doch eher andere Ziele. Mit Android will man den größtmöglichen Anteil am mobilen Werbemarkt für Suchergebnisse erhalten. Das ist wohl fast alles, was aktuell für Google zählt.

Quelle: eweek.com

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