Marbles Solitaire

Annalena | Donnerstag, 29. Juli 2010 |

Das alte Brettspiel für einen Spieler nun auch für Smartphones

QR Code mit Link zu Marbles Solitaire im Android Market

Dieses Spiel mag vielen auch unter dem Namen Steckhalma, Solohalma, Springer, Nonnenspiel oder Einsiedlerspiel bekannt sein.

Gegeben ist – genau wie beim Brettspiel auch – eine Vorlage in Kreuzform mit 33 Löchern und 32 Spielkugeln. Das Loch in der Mitte ist leer. Man muss nacheinander die Kugeln „löschen“, indem man sie in waagerechter oder senkrechter Richtung überspringt. Die übersprungene  Kugel wird dann aus dem Spiel genommen (sprich „gelöscht“). Ziel des Spieles ist es, so wenige Kugeln wie möglich, bestenfalls nur eines im Spielfeld zu belassen.
Die „Spielsteine“ werden bewegt, indem man sie mit dem Finger auf die gewünschte Position zieht.

Das Brettspiel hat seinen Ursprung in Frankreich, wo es bereits im 17. Jahrhundert zu Hofe an verschieden Königshäusern gespielt wurde. Später erfreute es sich auch in England unter dem Namen „Sailor´s Solitaire“ großer Beliebtheit. In der Schweiz wird dieses Brettspiel weitläufig als „Amdener Tubbeli Spiel“ bezeichnet. Amden ist ein Dorf am Walensee. Handwerker in Amden stellen solche Brettspiele her. Auch Gottfried Wilhelm Leibniz schätzte das Spiel und erwähnte 1710 in einem Brief, dass er dafür seine eigene Variante gefunden hatte.

In der Version von Android steht einem leider, anders als beim reellen Brettspiel, nur die klassische Variante (Kreuz mit 33 Löchern und 32 Steinen) zur Verfügung. Schön wäre es daher gewesen, wenn man zwischen anderen Formen wie Pyramide oder Rechteck wählen könnte.

Fazit: Trotzdem ist das Spiel Alles in Allem nett zum knobeln.

Screenshot zur Android App Marbles Solitaire

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