WePad heißt ab sofort WeTab

Sebastian | Samstag, 8. Mai 2010 |

Der Name ändert sich – der Rest bleibt gleich

Der Marktstart hätte wahrlich besser laufen können für Neofonie. Erst eine verkorkste Pressekonferenz nun eine Namensänderung. Bleibt zu hoffen, dass dies die letzte Marketingkatastrophe ist. Am Markt war der Name WePad längst etabliert und nun hat wohl Apple seine Krallen etwas zu weit für Neofonie ausgefahren. Anstatt sich einem Gerichtsstreit hinzugeben, zieht man es wohl lieber vor sich mit einem Re-Branding aus der Affäre zu ziehen.

Die Namensgleichheit war dann doch wohl zu hoch. iPad – WePad, falls Richter hier keinen großen Unterschied feststellen können und Apple den Namen iPad oder Pad wasserdicht markenrechtlich geschützt hat, hätte Neofonie wahrscheinlich sowieso aufgeben müssen.

Produktfoto WeTab Rückseite

Aus dem WePad wird das WeTab

Die Umstellung auf WeTab ist zwar mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden, aber dennoch wohl billiger als jeder Streit mit Apple, die evtl. einen kompletten Marktstopp hätten erzwingen können mit einstweiligen Verfügungen. Fleißig werden nun alle Produktseiten, Facebook Fan Pages und Bilder auf den neuen Namen geändert. Am Gerät selbst ändert sich nichts.

Dies sollte am Ende auch das Hauptargument sein. Wenn die Pleiten, Pech und Pannen Serie jetzt ein Ende findet, sollte einem erfolgreichen Marktstart im Sommer nichts im Wege stehen. Potentielle Käufer werden bis dahin die Aktion, die manche sicherlich belächeln, schon wieder aus dem Fokus verloren haben. Es lief schlecht an für den deutschen Tablet Hersteller, man ist nun gut beraten es umso besser weiter zu führen, bis zum Marktstart und anschließendem Service für den Endkunden.

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